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Auf Tuchfühlung mit Giganten, 1. Teil

Reisebericht von Sarah Marx, Mediengestaltung

Wir wollten auf unserem Urlaub in Namibia im Juli 2017 etwas ganz Besonderes erleben und so entschieden Sie sich für zwei spezielle Erlebnisse, eine Buschwanderung auf Spuren der Nashörner und die Besteigung der höchsten Dünen der Erde.

Namibia - Land der unendlichen Weite, atemberaubender Landschaften und faszinierenden Facetten. Aber nicht nur landschaftlich hat das Land, das seinen Namen der ältesten Wüste der Welt, der Namib, verdankt, einiges zu bieten. Daher war es auch unser Ziel, die Artenvielfalt des Landes kennenzulernen. Um das Tiererlebnis so authentisch wie möglich zu gestalten, haben wir uns in der Mount Etjo Safari Lodge, die auf halbem Weg zwischen Windhoek und dem berühmten Etosha Nationalpark liegt, für das Nashorn Trekking entschieden. Wir wollten einmal wahrhaftig und ohne den Schutz eines Fahrzeuges oder Zaunes vor einem der wohl beeindruckendsten Tiere der Welt stehen.

So machten wir uns früh am Morgen mit dem Safarifahrzeug auf den Weg, um nach frischen Nashornspuren zu suchen. Unterwegs sahen wir natürlich auch noch zahlreiche andere Tiere wie zum Beispiel Giraffen, Hippos, Impalas, Springböcke und und und - aber unser Ziel war es ja, die scheuen Nashörner zu finden und so übten wir uns noch ein wenig in Geduld, während unser Guide einigen Spuren folgte.

Auf Tuchfühlung mit Giganten

2. Teil

Dann war es soweit, denn er hatte eine frische Spur gefunden und wir verließen mit Wasser und Kamera bewaffnet das Fahrzeug - die Spannung stieg. Schweigend und auf leisen Sohlen verfolgten wir die Spur nun zu Fuß, immer die Aufregung im Nacken, dass wir dem gigantischen Tier bald bis auf einige Meter gegenüber stehen würden.

Nach einem deutlich zu vernehmenden Schnauben, das uns im ersten Moment erstarren ließ, weil man ja noch nicht abschätzen konnte, wo es herkam, erblickten wir einen wunderschönen Nashornbullen hinter einem Busch. Er hatte uns gesehen und lief ein wenig hin und her, unsicher, was er tun sollte - weglaufen?

Er blieb noch, Glück für uns. Wir hätten nur ein paar Schritte vorgehen müssen und hätten ihn berühren können. Die Zeit, in der wir ehrfürchtig mitten im Busch standen, um dieses wunderschöne Tier leise und still zu beobachten, kann man nicht wirklich erfassen - ein einmaliges Erlebnis. Nachdem er sich dann doch entschieden hatte, die Flucht zu ergreifen, gingen wir zurück zum Fahrzeug, und sahen dann auf einige Entfernung noch zwei weitere Nashörner. Auf dem Rückweg zur Lodge hatten wir dann tatsächlich das Glück, dass der zuerst erblickte Bulle nur wenige Meter hinter unserem Fahrzeug über die Ebene spazierte. Glücklich, denn der Ausflug hat sich wirklich gelohnt, fuhren wir zur Lodge zurück und sind dankbar für dieses so authentische Erlebnis.

Gipfelstürmer

Big Daddy

Beinahe jedem ist das Sossusvlei im Namib-Naukluft Nationalpark in Namibia ein Begriff. Ein Sandmeer aus Dünen, so weit das Auge reicht und dazu ein strahlend blauer Himmel - es wirkt manchmal wie gemalt. Um in den Park zu gelangen, muss man, am besten schon bei Sonnenaufgang, am Eingangstor stehen. Danach sind es noch einmal rund 60 Kilometer bis zum ersten Parkplatz. Über weitere fünf Kilometer geht es durch tiefen Sand zum Sossusvlei, wo sich die höchsten Dünen der Welt tümmeln, unter anderem der Big Daddy mit 350 Metern Höhe - die wohl höchste Düne der Welt.

Wir stehen am Fuße der Düne und schauen uns zunächst einmal aus sicherer Entfernung an, was wir uns da vorgenommen haben. Die Menschen, die bereits fleißig auf dem Grat nach oben wandern, wirken aus der Entfernung wie Ameisen und wir ahnen, dass das kein leichtes Unterfangen wird. Bewaffnet mit viel Wasser und Schutz gegen die Sonne machen wir uns auf den Weg, den Gipfel zu erstürmen. Die Route führt zunächst relativ leicht über die erste Anhöhe, um sich dann in einem endlos scheinenden Bogen bis nach oben zu ziehen. Mutig stapfen wir weiter auf dem schmaler werdenden Grat.

Die Sonne steigt schnell höher und die Aussicht wird fantastischer. Rechts sieht man das berühmte Dead Vlei - bereits auf dem ersten Sattel hat man einen atemberaubenden Ausblick über die Dünenwelt und auch zum Big Daddy. Diesen haben wir gerade einmal zur Hälfte erreicht haben, aber wir geben nicht auf. Die Dünen fallen steil an beiden Seiten bergab, Sandmeere ergießen sich zu unseren Füßen. Zwei letzte schmale und steile Grate trennen uns noch vom höchsten Punkt der Düne - aber der tolle Ausblick entschädigt uns für alle Strapazen!

Oben angekommen, lassen wir uns glücklich und stolz in den tiefen und noch kühlen Sand fallen. Unser Blick schweift über die bis an den Horizont reichenden Dünen und wir genießen einfach nur diesen so besonderen Augenblick, den man kaum in Worte fassen kann. Wir verbringen eine gute Stunde auf dem Gipfel, bevor wir ein weiteres Mal für den Aufstieg belohnt werden - es geht geradewegs den steilen Abhang von Big Daddy im Laufschritt nach unten, die Beine scheinen schwerelos im Sand zu versinken. Atemlos, aber voller Spaß, kommt man innerhalb von ein paar Minuten im Dead Vlei an.

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