Die Osterinseln - mein Lieblingsende der Welt

Eine Reise an das andere Ende der Welt- wer träumt sich nicht an einen Sehnsuchtsort weit entfernt von der Heimat? Für mich ist dieser lang gehegte Traum mit meinem Besuch der Osterinsel in Erfüllung gegangen. Jahrelang hing mein Finger immer wieder auf dem kleinen Punkt auf der Landkarte fest, knapp 4000 Kilometer vom Festland entfernt, mitten im Pazifischen Ozean zwischen Chile und Französisch-Polynesien. Keine andere bewohnte Destination der Welt liegt so isoliert, ist so mystisch und sagenumwoben wie Rapa Nui! Entsprechend sind auch die Anreisemöglichkeiten etwas spärlich: es gib eine (saisonal auch zwei) tägliche Verbindung(en) ausgehend von Santiago de Chile sowie eine wöchentlich nach Tahiti. Als wäre die Anreise von Deutschland eigentlich nicht schon lang genug, musste ich mir natürlich eine noch längere (nicht zu empfehlende) überlegen. So startete ich meine Reise ausgehend von einer Lodge im Amazonas. Und natürlich war es nicht irgendeine Lodge, sondern eine der abgelegensten überhaupt in Südamerika - dem Tambopata Research Center. 

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Ankunft auf den Osterinseln

Nach 4 ½ Stunden Bootfahrt, knapp 2 Stunden Flug nach Lima, 7 Stunden Zwischenstopp, weiteren 4 Stunden Flug nach Santiago de Chile, einem weiteren 5 stündigen Zwischenstopp und einem 5,5-stündigen Flug war ich dann endlich da! Müde, völlig fertig, aber auch von Glücksgefühlen durchströmt laufe ich über das Rollfeld in das kleine Flugzeuggebäude, um mein Gepäck zu holen. Da die Insel zwar geografisch zu Polynesien, politisch aber zu Chile gehört, habe ich die Einreise schon am Festland erledigen können. Am Nachmittag erkunde ich die einzige Ortschaft (Hanga Roa) der Insel und merke schnell, hier ticken die Uhren noch etwas anders, oder wo sonst auf der Welt werden noch Pferde vor dem Supermarkt geparkt? Ich begebe mich auf die Suche nach dem örtlichen Postamt und laufe dreimal erfolglos dran vorbei, ohne zu es finden. Man könnte es natürlich auf die Müdigkeit schieben oder aber auch auf die Tatsache, dass das Gebäude wirklich als winzig zu bezeichnen ist. Immerhin komme ich noch rechtzeitig vor Feierabend, um mir den heiß begehrten Souvenirstempel (Timbre auf spanisch - für alle die wie ich der Sprache eigentlich nicht mächtig sind) geben zu lassen. Diesen gibt es nämlich nur da und nicht wie man vermutet am Flughafen!

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Entdeckung der Moais

Für die nächsten 3 Tage stehen die mystischen Moais auf dem Programm, sicherlich einer der Hauptgründe, um die Osterinsel (die ihren Namen übrigens ihrer Entdeckung an Ostern 1722 zu verdanken hat) zu besuchen. Zahlreiche Legenden und Geschichten drehen sich um die monumentalen Steinskulpturen und zu jeder Stätte bekommt man von drei Reiseleitern auch drei unterschiedliche Theorien. Ob Gottesfiguren, zur Abschreckung anderer Stämme oder Grabdenkmale - wir werden es wohl nie erfahren. Was man aber mit Sicherheit sagen kann, ist dass sich die Stämme gegenseitig bekriegten und die Sieger die aus Tuffstein gefertigten Statuen des Gegners umwarfen. So symbolisierte eine mit dem Gesicht zur Erde liegende Figur (und davon gibt es etliche) die Herrschaft des anderen.  Auf der gesamten Insel, sei es auf dem Krater des Vulkans Rano Kau, am einzigen Sandstrand der Insel Akena Beach oder auch in Hanga Roa begegnet man dieser außergewöhnlichen polynesischen Kultur, in Form von Herstellungs- und Ausgrabungsstätten und natürlich den beeindruckenden, etwas grimmig dreinschauenden und mit zu langen Nasen versehenden Moais. 


Was überall gleich bleibt, ist die faszinierende Aura und das Gefühl, von den immer verborgen bleibenden Geheimnissen in den Bann gezogen zu werden. Ich reise ab mit dem Wissen, etwas Außergewöhnliches erlebt haben zu dürfen!

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