Willkommen in Peru

Peru Reisen

Malerische Natur & historische Stätten

Wir nehmen Sie mit nach Peru – in ein vielfältiges Naturparadies an der Westküste Südamerikas. Wer hier an die weltbekannte Ruinen-Stadt Machu Picchu und an putzige Alpakas denkt, liegt genau richtig. Darüber hinaus bietet Peru malerische Küstenstreifen, eine imposante Andenregion und das faszinierende Tiefland des Amazonas. Die Hauptstadt Lima begeistert Peru-Reisende mit exotischer Gastronomie.

Als Reisespezialist für Peru stellen wir Ihnen gern eine individuelle Traumreise zusammen: Besuchen Sie den Norden Perus mit seinen abgelegenen Andendörfern und tauchen Sie ein in die beeindruckende Geschichte der Inka. Im Süden stoßen Sie auf die mysteriösen Scharrbilder von Nasca und die Halbinsel von Paracas mit der maritimen Tierwelt. Von hier aus geht es bei einer Rundreise durch Peru weiter zu den weltberühmten Ruinen von Machu Picchu und an den farbenfrohen Titicacasee.

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Peru

Alles was Sie wissen müssen

Das kulturelle Leben in Peru spielt sich hauptsächlich in den großen Städten des Landes, insbesondere in Lima, ab. Dort gibt es ein großes Angebot an Theatern, Kinos, Konzerten und vielem mehr. Doch auch die Städte der zweiten Reihe wie Arequipa und Trujillo entwickelten in den vergangenen Jahren interessante Kulturangebote, die sich besonders auf nationale Künstler und Angebote fokussieren, während Lima auch international immer mehr an Bedeutung gewinnt. 

Geprägt ist die heutige peruanische Kultur von den Spaniern, was sich schon allein in der Sprache niederschlägt. Während Spanisch vom Großteil der Bevölkerung gesprochen wird, sind die "alten" Sprachen Quechua und Aymara zumeist nur noch im Hochland und insbesondere am Titicacasee zu finden. Peru ist jedoch sehr daran interessiert, diese Sprachen aus präkolonialer Zeit zu pflegen und zu konservieren, aufgrund dessen sind auch beide Sprachen neben Spanisch als Amtssprachen deklariert. 

Der bekannteste Schriftsteller Perus ist Mario Vargas Llosa, der im Jahr 2010 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde und 1990 sogar gegen Alberto Fujimori für das Amt des peruanischen Präsidenten antrat. Vargas Llosa verlor die Stichwahl knapp. 

Peruaner lieben Musik - das spürt man, egal in welcher Region des Landes man sich aufhält. Der wohl berühmteste Musiker Perus ist zur Zeit der Opernsänger Juan Diego Flores, der weltweit mit seinen emotionalen Konzerten auf sich aufmerksam macht. Doch auch traditionelle Musik ist heute noch im Leben der Peruaner verankert. Wer kennt nicht das klassische Panflötenstück "El Condor Pasa", welches noch lange nach jedem Peruurlaub in den Ohren der Besucher nachhallt. 

Musikalisch bunt und laut geht es im Hochland zu, wenn der Karneval oder die Feste zu Ehren der Vírgenes (der Jungfrauen) gefeiert werden. Bunt kostümiert geht es durch die Straßen zu den Klängen von Diabladas sowie Coporales und vielen mehr. Insbesondere die "Fiesta de la Candelaría" in Puno ist eines des bekanntesten und buntesten Events des Jahres. 

Der Nationalsport Perus ist der Fußball, den die "Selección" mehr oder minder erfolgreich betreibt. Nur vier Mal qualifizierte sich Peru bisher für eine Fußballweltmeisterschaft - wobei man jedoch nicht vergessen darf, mit welchen hochkarätigen Mannschaften der Welt sich die Peruaner in der WM-Qualifikation alle vier Jahre messen müssen.

Peru ist geprägt von den Besonderheiten seiner Regionen. Aufgrund der großen Fläche des Landes - Peru das drittgrößte Land in Südamerika nach Brasilien und Argentinien - hat man als Gast manchmal das Gefühl, durch vollkommen unterschiedliche Länder zu reisen. Und genau dies macht den Reiz dieses abwechslungsreichen Landes aus. 

Ganz grob kann man Peru nach den Klimazonen in die Costa (Küste), die Sierra (die Berge mit dem Hochland) und die Selva (den Dschungel) aufteilen. Doch auch innerhalb dieser Regionen gibt es lokale Unterschiede, die fast jede Stadt und jedes Dorf besonders machen. 

Lima ist die pulsierende Hauptstadt des Landes mit einem großen Angebot an Kultur, Restaurants und touristischen Einrichtungen. In den vergangenen Jahren hat sich die Metropole rasant entwickelt und bietet all das, was man in einer Großstadt dieser Welt erwarten kann. 

Der Süden

Auf keiner Reise nach Peru darf ein Besuch des Südens fehlen. Hier befinden sich die bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Landes und zwischen Lima und Puno am Titicacasee gibt es viel zu entdecken.

Südlich der Hauptstadt, entlang der Küste und vorbei an Pisco mit seinen Ballestas-Inseln, findet man die Wüstenstadt Ica mit der wundervollen Oase Huacachina, die nicht nur zum Entspannen einlädt, sondern auch für einen anständigen Adrenalinkick sorgt. Rasant geht es mit dem Buggy die Sanddünen hoch und wieder hinunter und die ganz Mutigen können sich hier im Sandboarden probieren. 

Von Ica geht es weiter nach Nazca. Hier befinden sich die mysteriösen Nazca-Linien - große und tiefe Scharrbilder in der Wüste, die noch heute den Forschern Rätseln aufgeben. Weiter geht es in die Region rund um die "Weiße Stadt" Arequipa, dessen Bauten im Kolonialstil aus hellem Sillargestein errichtet wurden. Und natürlich darf hier ein Abstecher in den Colca-Canyon nicht fehlen, wo der König der Anden - der Kondor - die Lüfte bestimmt. 

Weiter geht es Richtung Puno am Titicacasee durch das sogenannte Altiplano, das Hochland Perus. Endlose Weiten, Alpakas, Guanukos und Vikunjas verzaubern jeden Besucher und lassen die Zivilisation vergessen. Der strahlend blaue Titicacasee, angeblich der höchste schiffbare Binnensee der Welt, lädt zur Erkundung der Uros-Inseln mit seinen gleichnamigen Bewohnern ein. Noch schöner ist es, wenn man diese stark frequentierten Inseln hinter sich lässt und etwa die Gemeinden auf der Halbinsel Capachica besucht. 

Die Region um Cuzco

Cuzco ist sicherlich das große Ziel einer jeden Peru-Reise, dient die Stadt doch als Ausgangspunkt für einen Ausflug zur berühmten Inkastadt Machu Picchu. Doch nicht nur dies rechtfertigt einen mehrtägigen Besuch dort, wo der Sohn des Sonnengottes seinen goldenen Stab in die Erde rammte und Cuzco zur Hauptstadt des Inkareiches deklarierte. Die Stadt selbst hat viel zu bieten. Den Sonnentempel Koricancha, die alte Inkafestung Saqsayhuamán, den 12-eckigen Stein und die eindrucksvolle Plaza de Armas mit der imposanten Kathedrale. 

Die Fahrt Richtung Machu Picchu durch das Heilige Tal der Inka wird Erinnerungen kreieren, die Sie noch lange Zeit begleiten werden. Faszinierend und beeindruckend sind die Stätten Moroy und Maras, der bunte Markt von Pisaq und die Bauten Ollantaytambos. Ob Sie Machu Picchu am Ende mit dem Zug oder per pedes erreichen - die Magie und der Zauber dieses Ort werden sie nicht mehr loslassen. Cuzco und Machu Picchu sind eine Klasse für sich und gehören zu jedem Perubesuch dazu! 

Der Norden

Der Norden Perus ist für viele Besucher noch weitestgehend unbekannt und zumindest für die meisten Reisenden geht es zunächst in den Süden des Landes. Dennoch ist auch Nordperu definitiv eine Reise wert - entweder gleich beim ersten Mal oder ganz einfach als Wiederkehrer! 

Oben an der Grenze zu Ecuador erwarten Sie im peruanischen Sommer lange, breite Strände, die nicht nur Surferherzen höher schlagen lassen. An den Stränden um Máncora, Tumbes und Piura tummeln sich besonders von Dezember bis Februar auch viele Peruaner, die den Sommer im Norden verbringen. 

Weiter südlich befinden sich die Städte Chiclayo und Trujillo - erstere ist bekannt für ihren bunten und hochinteressanten Hexenmarkt, während Trujillo mit kolonialer Architektur und direkter Strandlage mit dem Küstenabschnitt Huanchaco auftrumpft. 

Weiter im Osten befinden sich die bereits subtropisch gelegenen Städte Chachapoyas und Moyobamba, von wo aus man einen Ausflug zu einer weiteren beeindruckenden Inkastätte unternehmen kann: Kuelap! Weniger bekannt und besucht als Machu Picchu, aber sicherlich gleichermaßen beeindruckend. 

Der Regenwald

Peru besteht zu 60 % aus Dschungel, der weitestgehend sehr dicht und undurchdringbar ist. Einige Regionen sind jedoch für den Tourismus geöffnet und die meist besuchte Region im Dschungel ist die Puerto Maldonados. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass man diese Stadt von Cuzco aus in nur ca. 45 Minuten mit dem Flugzeug erreichen und viele Unternehmungen direkt von dort aus durchführen kann. 

Iquitos dagegen ist von Lima aus zwar auch mit dem Flugzeug zu erreichen, von dort muss man aber noch einige Stunden in den Dschungel fahren, um wirklich authentische Erlebnisse mit nach Hause nehmen zu können. Der Vorteil an Iquitos ist, dass man den imposanten Amazonas bestaunen kann und die Gegend noch ein wenig ursprünglicher und weniger überlaufen ist. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Manu-Nationalpark, der eine Unmenge an verschiedenen Tierarten beherbergt und das Herz eines jeden Ornithologen höher schlagen lässt.

Insgesamt ist Peru mit seinen verschiedenen Klimazonen und Regionen ein unglaublich abwechslungsreiches Land, das für jeden Geschmack etwas zu bieten hat. 

Peru ist die kulinarische Hochburg des südamerikanischen Kontinentes und hat sich in den vergangenen Jahren einen Ruf weit über die Landesgrenzen hinaus erarbeitet. Weltweit hält die peruanische Küche mit ihren Spezialitäten und Besonderheiten Einzug und begeistert ihr Publikum.

Geschichtsbedingt gibt es in Peru viele alte Stämme und Völker, aber auch Peru ist - und das wissen nur die wenigsten - ein Land der Einwanderung. Entsprechend abwechslungsreich geht es in den heimischen Küchen und Restaurants zu. Kaum eine Clique besteht ohne einen liebevoll genannten "Chino", denn mindestens ein Kumpel in jedem Freundeskreis hat japanische Vorfahren und auch diesen Einschlag spürt man in der peruanischen Küche. Peruaner lieben zudem ihren "Chifa", eine Kreuzung aus chinesischer und heimischer Küche. 

Doch insbesondere die typisch peruanischen Gerichte haben es den Menschen angetan. Kaum ein Peruaner übersteht eine komplette Woche ohne den obligatorischen Ceviche, ein in Limettensaft gegarter roher Fisch, der mit Süßkartoffeln und Choclo (Maiskolben) serviert wird. Ganz traditionell wird der Lomo Saltado zubereitet, eine Art leckerer Eintopf aus Rindfleisch, Tomaten, Reis, frittierten Kartoffelsticks und Zwiebeln. 

Fast jede Region in Peru hat ihre eigenen Gerichte, die den Besuchern stolz präsentiert werden: In Arequipa geht kein Weg am Rocoto Relleno vorbei, während am Titicacasee die Forelle auf den Teller kommt. Im Hochland verspeisen die Peruaner gern eine der 600 Kartoffelsorten sowie Alpakas und teilweise auch Lamas. Wer an einem Sonntag durch die umliegenden Dörfer Cuzcos reist, wird an einer recht sonderbaren peruanischen Spezialität vorbeikommen: Das Cuy, besser bekannt als das gemeine Meerschweinchen. Ganz richtig, Peruaner essen Meerschweinchen, wobei der Konsum in den vergangenen Jahren rückläufig ist. 

Das peruanische Nationalgetränk ist der Pisco Sour, ein Cocktail, der aus heimisch gewonnenem Traubenschnaps, Limetten und geschlagenem Eiweiß besteht. Aber Vorsicht: Der leckere Geschmack täuscht über die teils verheerende Wirkung hinweg... Wer es lieber anti-alkoholisch mag, der versucht sich an der Chicha Morada, die aus lila Mais (ganz richtig, lila Mais) gewonnen wird. 

Der kulinarischen Fantasie sind in Peru keinerlei Grenzen gesetzt und vom Straßenstand mit Anticuchos (marinierten Rinderherzen am Spieß) bis hin zur Haute Cuisine ist ganz sicher für jeden Geschmack etwas dabei! 

Wie oben beschrieben besteht Peru aus drei unterschiedlichen Klimazonen: Costa, Sierra und Selva und entsprechend spezifisch ist das Klima. An der Küste herrscht ein gemäßigtes Klima, welches vom kalten Humboldtstrom aus dem Süden dominiert wird. Trotz der Küstenwüste ist das Klima dank der Nähe zum Meer gemäßigt und die Temperaturen steigen auch im Sommer selten über 35 Grad Celsius, während es im Winter selten kälter als 10 Grad wird. 

Empfindlich kalt wird es dagegen im peruanischen Winter in den Bergen. Nachts können die Temperaturen auch schon einmal unter den Gefrierpunkt fallen und sobald die Sonne verschwindet, wird es auf einer durchschnittlichen Höhe von 3.300 m durchaus frisch. Regen fällt in den Monaten von Oktober bis April während es zwischen Mai und September weitestgehend trocken bleibt. 

Im Regenwald herrscht typisch tropisches Klima und die Temperaturen um das Jahresmittel von ca. 26 Grad Celsius schwanken kaum. Fast täglich erfrischt am Nachmittag ein Schauer die Bewohner des Dschungels, welcher zumeist aber schnell wieder abklingt. 

Peru teilt sich in verschiedene Klimazonen auf und somit gibt es für die verschiedenen Regionen auch unterschiedlich günstige Reisezeiten. Dennoch kann man ganz allgemein sagen, dass die Zeit von Mitte März bis November optimal ist. Denn im Dezember beginnt die Regenzeit in den Anden und dauert bis in den frühen März an. Zudem wird im Februar in der Regel der Inkatrail aufgrund von Wartungsarbeiten geschlossen, sodass dieser zu Beginn des Jahres nicht bewandert werden kann. 

Im April beginnt die Trockenzeit und in den Anden ist direkt nach Ende der Regenzeit alles noch herrlich grün. Ein weiterer Vorteil der Reisezeit April/Mai ist der, dass auch in Lima und an der Küste noch angenehmes Wetter herrscht. Denn hier bricht im Juni der Winter ein, der in Lima zumeist grau und feucht ist. Es regnet zwar nicht viel, aber die Sonne kommt selten durch die Wolken. 

Im Juni beginnt der Winter in Peru und in den Anden wird es, insbesondere nachts, empfindlich kalt. Doch einen Vorteil hat der Winter: Es regnet kaum. Ab September wird es dann langsam wärmer und der Oktober bietet erneut, wie auch der April und Mai, eine optimale Reisezeit. 

Theoretisch kann man Peru das ganze Jahr besuchen und auch über Weihnachten und Silvester ist das Land eine Reise wert - jedoch mit einigen Abstrichen und der Gefahr, auch einmal Regen ausgesetzt zu sein. Diesem kann man zudem im Dschungel so gut wie nie entfliehen. Egal zu welcher Jahreszeit, im Regenwald regnet es eben - aber nie halten die Schauer lange an und was wäre ein Aufenthalt im Dschungel ohne ein kräftiges Gewitter?! 

Kommen Sie nach Peru und genießen Sie die abwechslungsreichen Klimazonen - es ist fast alles mit im Programm, von Sonne über Regen sowie Wärme und Kälte. Und vielleicht entdecken Sie in den Anden ja sogar noch ein wenig Schnee! 

Aktuell gibt es keine Direktflüge von Deutschland nach Peru und alle Flüge nach Lima sind Umsteigeverbindungen. So fliegt zum Beispiel die Lufthansa von Frankfurt nach Bogotá in Kolumbien, von dort geht es weiter nach Lima. Von vielen europäischen Flughäfen wie z.B. Amsterdam, Madrid und London gibt es jedoch Direktflüge, deren Dauer abhängig vom Abflughafen ist, aber bei ca. 12 Stunden liegt. 

AA-Automobilclubs

Peru ist nicht unbedingt ein Land, das gut mit dem eigenen Mietwagen erkundet werden kann und die Idee der Automobilclubs ist weitestgehend unbekannt. Wir empfehlen eine organisierte Tour entweder in der Gruppe oder individuell.

Alkohol

Peruaner sind ein feierwütiges Volk und genießen gern zum Essen oder zur Party ein Bier oder einen Pisco Sour. Der Umgang mit Alkohol ist locker, in einigen öffentlichen Bereichen und Gegenden jedoch verboten. Hier sollten Sie die Gegebenheiten vor Ort beachten. Alkohol am Steuer ist auch in Peru ein strafrechtliches Vergehen und wird entsprechend hart geahndet.

Amtssprache

Die Amtssprachen in Peru sind Spanisch, Quechua und Aymara. Circa 70 % der Bevölkerung spricht Spanisch, 24 % Quechua und 6 % Aymara.

Apotheken

Peru ist das Land der Apotheken (Farmacias). Besonders in den großen Städten werden Sie an jeder Ecke fündig werden und die großen Ketten sind hervorragend bestückt. Nur auf dem Land kann es einmal eng werden, leichte Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol findet man fast überall. 

Eine gut ausgestattete Reiseapotheke sollte dennoch auf keiner Peru-Reise fehlen, besonders dann, wenn es in wirklich abgelegene Gegenden geht.

Ärztliche Versorgung

In Lima ist die ärztliche Versorgung hervorragend und kann mit der in Europa fast gleichgestellt werden. In den größeren Städten ist ebenso eine flächendeckende, gute Versorgung gewährleistet, insbesondere in Arequipa und Trujillo. 

Sobald es jedoch ländlicher wird, sind Ärzte rar und auch die medizinische Infrastruktur ist mit der in Europa keinesfalls gleichzusetzen. Viele der Einheimischen sind medizinisch unterversorgt oder haben kaum oder keinen Zugang zu medizinischer Versorgung. 

Wir empfehlen Ihnen, sich mit einer guten Reiseapotheke auszurüsten und in Notfällen alsbald eine große Stadt aufzusuchen. Leider ist es auch in Peru so, dass die medizinische Versorgung stark von den finanziellen Mitteln abhängt. Schließen Sie in jedem Fall vor einer Reise eine Auslandskrankenversicherung ab.

Banken

Banken haben in Peru in der Regel von montags bis freitags von 9:00 bis 17:00 Uhr geöffnet, auf dem Land können abweichende Öffnungszeiten gelten. Die Währung Perus ist der Nuevo Sol, in touristischen Zentren werden oft auch US-Dollar akzeptiert. Viele Bankautomaten akzeptieren EC- sowie Kreditkarten.

Diplomatische Vertretungen

Deutsche Botschaft in Lima
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Embajada de la República Federal de Alemania
Av. Dionisio Derteano 144
Edificio Alto Caral, pisos 7 y 8
San Isidro
Lima 27
Peru

Telefon: (00511) 203 594 0
Fax: (00511) 422 481 3
E-Mail: info@lima.diplo.de
Internet: www.lima.diplo.de

Botschaft der Republik Peru in Berlin
Botschaft der Republik Peru
Mohrenstraße 42
10117 Berlin

Telefon: (030) 206 410 3
Fax: (030) 206 410 77
E-Mail: info@embaperu.de
Internet: www.embaperu.de

Einreise

Für die Einreise nach Peru ist ein Reisepass erforderlich, der ab dem Einreisedatum noch mindestens sechs Monate lang gültig sein muss. Ein Visum ist für einen Aufenthalt für touristische Zwecke von bis zu 90 Tagen nicht notwendig.

Einwohnerzahlen

Peru hat circa 31 Mio. Einwohner.

Elektrizität

Die Stromspannung beträgt in Peru, wie in Deutschland auch, V220. Einen Reiseadapter benötigen Sie dennoch, da die deutschen Steckdosen des Typs C nicht flächendeckend vorhanden sind. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, besorgen Sie sich vor Abreise einen Adapter des Typs A & B.

Feiertage

  • 1. Januar: Neujahr
  • Februar/März: Karneval
  • April: Ostern
  • 1. Mai: Tag der Arbeit
  • Juni: Fronleichnam
  • 14. Juni: Tag der Bauern
  • 29. Juni: Peter und Paul
  • 28. Juli: Unabhängigkeitstag
  • August: Mariä Himmelfahrt
  • 30. August: Tag der Heiligen Rosa von Lima
  • 8. Oktober: Tag der Marine
  • 9. Oktober: Tag der Nationalen Würde
  • 1./2. November: Allerheiligen
  • 8. Dezember: Fest der Unbefleckten Empfängnis
  • 25. Dezember: Weihnachten
  • 31. Dezember: Silvester

Flugzeit ab Europa

Abhängig vom Abflughafen beträgt die Flugzeit aus Europa +/- 12 Stunden.

Gesundheit/Impfungen

Das Centrum für Reisemedizin empfiehlt für Peru die folgenden Impfungen:

  • Hepatitis A
  • Gelbfieber
  • Hepatitis B

Abhängig von der Reiseart und den Reisegebieten, wird diese Empfehlung um folgende Impfungen erweitert:

  • Tollwut
  • Cholera
  • Typhus
  • Meningokokken Stereotypen A, C, W135, Y

Weder diese Liste vom CRM noch andere Quellen aus dem Internet ersetzen den Besuch in einem reisemedizinischen Zentrum oder beim Hausarzt. Diese Angaben verstehen sich ohne Gewähr und wir empfehlen Ihnen, sich bereits einige Monate vor Abreise fachkundig beraten zu lassen.

Der peruanische Dschungel ist Malariagebiet - bitte konsultieren Sie auch hier Ihren Hausarzt oder ein reisemedizinisches Zentrum.

Grenzübergänge

Peru hat Landesgrenzen zu Ecuador, Kolumbien, Bolivien, Brasilien und Chile. Relevant für Sie als Reisenden ist zunächst einmal der Grenzübergang in Lima - wenn Sie in das Land einreisen. Fast alle Touristen starten in Peru in der Hauptstadt.

Nach Bolivien geht es in der Regel über zwei Grenzübergänge, entweder auf dem Weg vom Titicacasee nach La Paz über die Grenze bei Desaguadero oder bei der Einreise über Copacabana in Bolivien. Nach Chile reist man in der Regel über Arica ein. 

Alle Grenzübergänge sind unkompliziert, wenn auch ein wenig wuselig und gewöhnungsbedürftig für Europäer. In der Regal reisen Touristen nicht über den Landweg nach Kolumbien oder Brasilien ein - der Aufwand und die Strecken sind dafür viel zu hoch bzw. weit. Nach Ecuador kommt man im Norden des Landes ganz unkompliziert über den Landweg.

Hauptstadt

Die Hauptstadt des Landes ist Lima, sie ist auch die mit Abstand größte Stadt des Landes und 1/3 der peruanischen Bevölkerung lebt in dem Konglomerat. Offiziell leben ca. 9 Mio. Einwohner in Lima, die Dunkelziffer wird aufgrund nicht gemeldeter Personen sicherlich höher sein. 

Lima erstreckt sich über eine Fläche von ca. 2.672 Quadratkilometern und dehnt sich Richtung Nord und Süd aus, da die Stadt im Westen vom Pazifik und im Osten von den Anden begrenzt wird. Lima gliedert sich in 43 Distrikte und verfügt über den internationalen Flughafen Jorge Chávez.

Kleidung

In Peru fällt man in der Regel nicht auf: Hier geht quasi alles. Bei der Wahl der Kleidung empfehlen wir Ihnen, dies vom Klima bzw. dem Wetter abhängig zu machen. 

An der Küste ist es im peruanischen Sommer oft heiß - kurze Hosen und Oberteile sind zu empfehlen. Nur in religiösen Stätten sollten Sie darauf achten, die Schultern zu bedecken und keine allzu kurzen Hosen zu tragen. Im Hochland kann es insbesondere abends sehr kalt werden und auch im peruanischen Sommer empfiehlt es sich, in den Abendstunden eine leichte Jacke dabei zu haben. 

Am Titicacasee und oben in den Anden empfiehlt sich zu jeder Zeit, ausreichend Kleidung für mehrere Lagen (Zwiebelsystem) dabei zu haben - es kann sehr kalt werden, insbesondere in den Monaten von April bis September. Für den Dschungel empfehlen sich lange helle Baumwollkleidung zum Schutz vor Moskitos sowie regenabweisende bzw. -feste Kleidung.

Insgesamt sind Peruaner leger gekleidet und auch abends kann man problemlos Restaurants, Bars oder Kneipen besuchen, ohne Sorge zu haben, dass man mit seinen Trekkingschuhen abgewiesen wird.

Kreditkarten

In den Städten und touristischen Gegenden Perus sowie in den meisten Hotels & Restaurants werden Kreditkarten als Zahlungsmittel akzeptiert. Hier sollte man jedoch auf die gängigen drei - Mastercard, VISA und American Express - setzen. 

In den ländlichen Gegenden hingegen kommt man oft ausschließlich mit Bargeld weiter, sodass man sicherstellen sollte, ausreichend davon dabei zu haben bzw. Geld an Automaten "etappenweise" so zu ziehen, dass man gut zum nächsten Automaten kommt. Denn auch wenn Bargeld grundsätzlich immer am Mann bzw. der Frau sein sollte, ist man gut beraten, kein Bargeld in Massen durch Peru zu tragen.

Oft bekommt man auch mit der EC-Karte an Automaten Bargeld. In beiden Fällen, EC- und Kreditkarte, sollte man sich vorab über mögliche Gebühren erkundigen. Einige Kreditinstitute bieten Kreditkarten an, mit denen man weltweit kostenlos Bargeld abheben kann.

Mehrwertsteuer (Value Added Tax, VAT)

Die Mehrwertsteuer (IGV = Impuesto General a la Venta) beträgt in Peru aktuell (Stand September 2017) 18 % und ist bereits in allen ausgeschriebenen Preisen inkludiert.

Religionen

Peru ist - aufgrund der spanischen Eroberer und deren Missionierung - ein sehr christlich geprägtes Land. Circa 81 % der Peruaner sind römisch-katholisch und weitere 12,5 % evangelisch. Die verbleibenden 6,5 % verteilen sich auf kleinere Stammesreligionen und Peruaner, die sich keiner Religion zugehörig fühlen. 

Religion spielt in Peru auch heute noch eine große Rolle und findet im alltäglichen Leben sowie im Zelebrieren verschiedener religiöser Feste Ausdruck.

Post

Die peruanische Post "Serpost" hat Filialen im gesamten Land und verschickt national sowie international. Fraglich ist jedoch die Zuverlässigkeit, da hin und wieder Briefe und Pakete auf dem Weg von oder nach Peru verloren gehen. 

Zusätzlich zu Serpost haben auch die großen internationalen Dienstleister wie DHL und UPS einen festen Platz in Peru und bieten ihren Service an.

Sicherheit

Peru ist, trotz der positiven Entwicklung der vergangenen Jahre, ein armes Land. Viele der Menschen leben unterhalb der Armutsgrenze und aus Armut entsteht häufig Kriminalität. 

Wie in jedem Land, insbesondere aber eben in Ländern der Dritten Welt, ist beim Reisen gesunder Menschenverstand von Nöten. Reisen Sie nicht mit Schmuck, tragen Sie keine wertvolle Uhr oder eine große Kamera direkt sichtbar um den Hals. Kleinkriminelle liegen besonders in den touristischen Regionen auf der Lauer und Taschendiebstahl steht auf der Tagesordnung in Peru.

Wichtig ist zudem, dass Sie immer eine kleine Menge an Bargeld bei sich haben. Sollte es einmal zu einer Konfrontation kommen, raten wir dazu, auf keinen Fall mit den Angreifern zu diskutieren, sondern Bargeld und möglicherweise andere Wertgegenstände auszuhändigen.

Vermeiden Sie es, am Abend oder nachts in der Dunkelheit allein durch Peru zu laufen. In Lima gibt es touristische Gegenden, die relativ sicher sind, aber dennoch ist es ratsam, abends und nachts mit einem Taxi zu fahren. Hier wiederum ist es wichtig, auf registrierte Taxen zu setzen, die mit einem Funkgerät ausgestattet sind. Bitten Sie an der Rezeption des Hotels oder im Restaurant darum, ein registriertes Taxi für Sie zu rufen.

Generell gilt: Halten Sie Augen und Ohren offen, aber machen Sie sich nicht verrückt. Gesunder Menschenverstand und ein wenig Vorsicht sollten zu jeder Zeit geboten sein.

Sonnenschutz

In Peru bewegen Sie sich in verschiedenen Klimazonen, dabei unter anderem in großer Höhe in den peruanischen Anden. Entsprechend sind Sie auf bis zu 4.500 Metern eben auch 4.500 Meter näher an der Sonne. Ausreichender Sonnenschutz ist von Nöten und sollte in keinem Reisegepäck fehlen. Lichtschutzfaktor 30 und mehr sind hier empfehlenswert. 

Achten Sie insbesondere in Gegenden wie dem Titicacasee, im Colca Canyon, in der Cordillera Blanca etc. auf ausreichenden Schutz - auch wenn es aufgrund der Höhe nicht heiß ist, ist die Sonneneinstrahlung immens.

Staatsform

Auch wenn Peru rein rechtlich gesehen eine semipräsidiale Republik mit einem Ministerpräsidenten ist, vereint der Präsident dieses Amt als Regierungschef in einer Position. Somit ist Peru faktisch eine Präsidentialrepublik. 

Es gibt verschiedene Parteien mit unterschiedlich großem Einfluss und auch wenn die vergangenen Jahre viel Ruhe ins Land gebracht haben, findet man in der Demokratie noch immer große Defizite.

Strom

Die Spannung in Peru beträgt wie in Deutschland 220 V.

Verkehrsregeln

Verkehrsregeln gibt es in Peru nicht - das könnte man zumindest denken, wenn man vom Flughafen in Lima in die Innenstadt fährt. Doch auch das Chaos hat seine Regeln, die in Peru jedoch nicht so ernst genommen werden wie in Deutschland. 

In Peru herrscht Rechtsverkehr und auch hier sollte man an roten Ampeln halten. Mit den peruanischen Polizisten ist zumeist nicht zu spaßen. Wir empfehlen, die Regeln zu befolgen und sich damit keinen Konfrontationen auszusetzen.

Währung

Der Nuevo Sol (PEN), oder auch kurz einfach nur Sol, ist die offizielle Währung in Peru. Unterteilt wird ein Sol in 100 Centavos. Als Zweitwährung gilt der US-Dollar, mit den in touristischen Gegenden in größeren Hotels und Restaurants ebenso bezahlt werden kann.

Wasser

Wasser gibt es an Straßenständen, in Supermärkten, Restaurants etc. günstig zu kaufen. Vermeiden Sie es, Wasser direkt aus dem Hahn zu trinken - es ist selten als Trinkwasser geeignet und kann ernstzunehmende Magenprobleme zur Folge haben.

Zeit

Peru liegt in der Zeitzone UTC -5. Übersetzt bedeutet dies, dass Peru in der deutschen Sommerzeit 7 und in der deutschen Winterzeit 6 Stunden hinter Deutschland liegt. Ist es in Peru 9 Uhr morgens, ist es in Deutschland, abhängig von der Jahreszeit, entweder 15 bzw. 16 Uhr.

Zoll

Der peruanische Zoll ist streng - in Lima am Flughafen werden Passagiere nach einem Zufallssystem kontrolliert. Führen Sie keine unerlaubten Substanzen ein oder aus. Dazu gehören auch frische Lebensmittel, die Sie nicht mit nach Peru nehmen dürfen. Zudem raten wir dringend davon ab, Cocatee aus Peru mit nach Deutschland zu nehmen - hier gehen die Vorstellungen von Drogen beim deutschen und peruanischen Zoll stark auseinander.

Beachten Sie hier auch die Hinweise des Auswärtigen Amtes und erkundigen Sie sich vorab über Freimengen und Einfuhrgrenzen.