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Neuseelands Norden in drei Tagen

Reisebericht von Silke Lukas, Produktmanagement

Eine meiner Lieblingsregionen in Neuseeland ist auf jeden Fall Northland und die Bay of Islands. Nur drei Autostunden nördlich von Auckland liegt die Region, die von Reisenden zu Unrecht häufig links liegen gelassen wird. Und dabei hat die Region so viel zu bieten: Beachlive, Abenteuer, Maorikultur und Natur -hier findet jeder sein ganz eigenes Highlight.

Meine Tour habe ich ohne eigenen fahrbaren Untersatz gemacht. Von Auckland aus, bin ich mit dem Bus nach Pahia, dem touristischen Hauptort in der Bay of Islands und meine Basis für die nächsten Tage, gefahren. Hier gibt es zahlreiche kleine Restaurants, Cafes und Shops. Ideal also, um zu bummeln, ein paar Mitbringsel zu kaufen oder um einfach nur zu genießen. Wer sich für die Maori Kultur interessiert, sollte unbedingt den Wantangi Treaty Grounds besuchen, denn hier im Treaty House haben im Jahr 1840 die Maori und die europäischen Siedler einen Vertrag geschlossen, der die neuseeländische Nation gründete. Neben dem Treaty House kann man eines der größten Kriegskanus und ein traditionelles Versammlungshaus besichtigen, in dem Maoris ihre Tänze vorführen. Nebenbei hat man eine fantastische Aussicht auf die Bay of Islands.

Wie der Name schon sagt, liegen in und vor der Bucht zahlreiche Inseln. Und was liegt da näher, als die Bucht vom Wasser aus zu erkunden. Bei einer Bootstour zum „Hole in the Rock“, einer besonderen Felsformation, habe ich viele Delfine gesehen, die uns begleitet haben und immer wieder über das Wasser gesprungen sind. Wer mehr Zeit hat, kann die Inselwelt und die Inlets auch mit dem Segelboot, Kanu oder Stand up Paddleboard erkunden.


Ausflug zur Nordspitze Neuseelands

Ninety Mile Beach, Cape Reinga und Waipoua Forest

Am nächsten Tag habe ich eine Bustour zur Nordspitze gemacht. Über den Ninety Mile Beach ging es direkt auf dem Sandstrand zu den Te Paki Sand Dunes. Bei einem Zwischenstopp kann man hier Sandboarden und die Dünen runterrodeln. Auch wenn der Anstieg ziemlich anstrengend ist, macht die Abfahrt einfach tierischen Spaß! Cape Reinga ist ein sehr beeindruckender Punkt. Hier treffen der Pazifische Ozean und die Tasmanische See aufeinander und man kann das sehr gut an der unterschiedlichen Färbung des Wassers erkennen. Auch für die Maori hat dieser Ort eine besondere Bedeutung. Am nördlichsten Punkt der Insel verlassen die Seelen der Verstorbenen die Insel und kehren zurück in ihre Heimat, die Südsee. Der Leuchtturm ist sehr fotogen, aber mein Lieblingsmotiv ist der Wegweiser, der in die ganze Welt weist. Auf dem Rückweg haben wir am Waipoua Forest Halt gemacht. Hier wachsen uralte Kauri Bäume. Auch der höchste Kauribaum der Welt, der „Tane Mahuta“ oder „Lord of the Forest“, ist hier zu Hause.

Fährüberfahrt nach Russel Island

Ein ganz besonderer Genuss

Zurück in Pahia habe ich mit der Fähre nach Russel Island übergesetzt. Der kleine Ort auf der gleichnamigen Halbinsel ist einfach idyllisch. Pittoreske Häuser, kleinere Geschäfte und Restaurants direkt an der Küste. Im historischen Hotel & Restaurant Duke of Marlborough lasse ich bei einem kühlen Glas Sauvignon Blanc (ok, der ist aus der Marlborough Region) und einer köstlichen Seafood Chowder den Tag ausklingen.

Für die Region würde ich mindestens drei Tage einplanen. Man kann aber auch gut länger bleiben, um die Landschaft zu erkunden oder einfach nur das Leben zu genießen.


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