Legendär - Unvergesslich - Südstaaten

12 Tage ab / bis Atlanta
ab € 1.096,00

Atlanta, Georgia, am 15. Januar 1929. Im Haus 501 Auburn Avenue wird ein afroamerikanischer Junge geboren. Seine Eltern nennen ihn Michael King Jr. Noch ahnt niemand, welch außergewöhnlichen Weg dieser Junge gehen wird. Besser bekannt als Dr. Martin Luther King ebnet er einen steinigen Weg, der zu einer besseren Welt führen soll. Begeben Sie sich auf die Spuren dieser bewegenden Epoche und werden Sie Zeuge einer außergewöhnlichen, historischen Zeitspanne in dieser amerikanischen Bürgerrechtsbewegung.

1. Tag

Atlanta

Nach Übernahme Ihres Mietwagens am Flughafen fahren Sie in eigener Regie in Ihr Hotel. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung. Wie wäre es mit einem Besuch vom Geburtshaus von Michael King Jr., dessen Namen von seinem Vater zu Ehren von Martin Luther im Jahre 1934 in Martin Luther King geändert wurde, der naheliegenden Gedenkstätte des Friedensnobelpreisträgers oder dem „Center for Civil and Human Rights“. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall.

Ellis Hotel o.ä.

2. Tag

Atlanta - Montgomery (260 km)

Eine für amerikanische Verhältnisse recht kurze Etappe bringt Sie nach Montgomery, Hauptstadt von Alabama. Diese stand häufig im Mittelpunkt der Bürgerrechtsbewegung, die mit dem Busboykott von 1955 die notwendige Dynamik bekam. Lassen Sie es sich nicht entgehen und besuchen Sie die Stufen vom Alabama State Capitol. Vor dem Parlamentsgebäude hielt Dr. Martin Luther King 1965 seine berühmte Rede „How Long, Not Long“, die als Sinnbild des legendären Protestmarsches für das Wahlrecht der Afroamerikaner gilt. Besuchen Sie das Civil Rights Memorial Center, welches den Menschen gewidmet ist, die zwischen 1954 und 1968 im Kampf um die Bürgerrechte ihr Leben ließen.

Hampton Inn Downtown o.ä.

3. Tag

Montgomery - Jackson (400 km)

Bevor Sie Jackson, die Hauptstadt vom Bundesstaat Mississippi erreichen, lohnt ein Zwischenstopp in Philadelphia, wo sie in der Sage Chapel ein Gedenkfenster finden, welches an die drei Bürgerrechtsaktivisten, Schwerner, Chaney und Goodman erinnert, die in ihrem Kampf für das Wahlrecht der schwarzen Bürger ihr Leben lassen mussten. Ihr Tagesziel ist Jackson, die größte Stadt des Staates, die auch eine Vielzahl an historischen Gedenkstätten bietet. Besuchen Sie das Mississippi Civil Rights oder das Mississippi History Museum und erfahren Sie mehr über den Civil Rights Act anschaulich präsentiert in hunderten von beeindruckenden Geschichten.

Fairview Inn o.ä.

4. Tag

Jackson - Greenwood (160 km)

Sie befinden sich auf dem Mississippi Freedom Trail, welcher 28 markierte Informationstafeln bietet. In Money nahe der Kleinstadt Greenwood erinnert zum Beispiel eine Tafel an die Lynchjustiz an Emmett Till, einem 14-jährigen Jungen der 1955 beschuldigt wurde, einer weißen Frau hinterher gepfiffen zu haben. Die Täter dieser brutalen Tat wurden von einer weißen Jury freigesprochen. Rosa Park sagte später aus, dass sie an Emmett gedacht habe, als sie ihren Sitzplatz im Bus verteidigte.

Alluvian Hotel o.ä.

5. - 6. Tag

Greenwood - Memphis (215 km)

Auf dem Weg nach Memphis fahren Sie durch das Mississippi Delta - die Wiege der amerikanischen Musik. Hier, wo der Blues geboren wurde, kann man heute nicht nur das B.B. King Museum and Delta Interpretive Center in Indianola besuchen, sondern auch das Mississippi Grammy Museum in Cleveland. Memphis ist nicht nur bekannt als „Home of the Blues and Soul“ oder als Geburtsort vom Rock´n Roll, es steht auch in den Geschichtsbüchern als die Stadt, wo am 04. April 1968 Dr. Martin Luther King einem Attentat erlag. Neben dem interessanten „National Civil Rights Museum“ erwartet Sie aber auch viel Historie in Form von Blues, Jazz und R&B, da die Musik eng mit der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung verbunden ist. Schlendern Sie abends durch die berühmte Beal Street mit unzähligen Musikbars und Restaurants. Nutzen Sie den nächsten Tag und besuchen Sie das Anwesen vom King of Rock´n Roll - Graceland.

Guest House at Graceland o.ä.

7. Tag

Memphis - Tupelo (185 km)

Auf Ihrem Weg nach Tupelo sollten Sie unbedingt einen Stopp in Oxford einlegen. Im Jahre 1961 schrieb hier James Meredith als erster afroamerikanischer Student an der University of Mississippi Geschichte. Nachdem ihm zunächst zweimal der Zutritt zur Universität verweigert wurde, begleiteten ihn auf Befehl Präsident Kennedys 500 Soldaten zur Registrierung. Es folgten gewalttätige Demonstrationen, dennoch betrat James Meredith am 1. Oktober 1962 als erster dunkelhäutiger Student Mississippis die Universität. Heute erinnert eine Statue auf dem Campus an den mutigen jungen Mann. In Tupelo, dem Geburtsort von Elvis Presley, haben sie die Möglichkeit neben seinem Geburtshaus auch den Hardwarestore zu besichtigen, in dem seine Mutter Gladys ihm seine erste Gitarre kaufte.

Hilton Garden Inn Tupelo o.ä.

8. Tag

Tupelo - Florence (150 km)

Florence ist eine von vier Ortschaften, die zusammen die Region „The Shoals“ bilden. Percy Sledge, Aretha Franklin, Otis Redding, Edda James … die Liste der Stars, die in den Musikstudios dieser Region Welthits aufnahmen, ist lang. Sie spielten zusammen mit weißen Musikern zu einer Zeit, als die Rassentrennung anderswo noch nicht besiegt war. Ein Besuch der FAME Studios in Muscle Shoals und des Muscle Shoals Sound Studios im benachbarten Sheffield lohnt auf jeden Fall.

Marriott Shoals Hotel & Spa o.ä.

9. Tag

Florence - Huntsville (120 km)

Huntsville, eine charmante Stadt im Norden des Staates Alabama. Die

Altstadt zählt drei historische Stadtviertel, wovon Jedes einen ganz eigenen Charakter pflegt. In Twickenham rahmen über 60 Antebellum-Villen die Straßen, Old Town besticht mit seinen Häusern im Viktorianischen Stil und Five Points versprüht den Charme der 1950er und 60er Jahre. Huntsville gilt als Geburtsort der Mondfahrt. Das U. S. Space & Rocket Center ist das weltweit größte Museum zum Thema Raumfahrt.

SpringHill Suites by Marriott Downtown o.ä.

10. - 11. Tag

Huntsville - Birmingham (170 km)

Mitte des 20. Jahrhunderts stand Birmingham, Alabamas größte Stadt, im Brennpunkt der Bürgerrechtsbewegung. Ihre couragierten Einwohner trugen maßgeblich zur Abschaffung der Rassentrennung bei. Das Birmingham Civil Rights Institute bereitet die Geschichte der Bewegung auf, gedenkt ihrer Opfer und würdigt ihre Ikonen wie Dr. Martin Luther King. Das Museum steht im Herzen des Birmingham Civil Rights District, das im Januar 2017, als eine der letzten Amtshandlungen von Präsident Obama, zum National Monument ernannt wurde. Besuchen Sie am nächsten Tag das mit mehr als 1200 Motorrädern bestückte Barber Vintage Motorsports Museum, das weltweit größte Museum seiner Art. Eine beachtliche Kollektion von Lotus-Rennautos ergänzt die Sammlung.

The Tutwiler Hampton Inn & Suites o.ä.

12. Tag

Birmingham - Atlanta (240 km)

Die letzte Etappe bringt Sie zurück nach Atlanta. Mit der Rückgabe Ihres Mietwagens am Flughafen endet eine unvergessliche Reise durch die legendären Südstaaten.

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