Tansanias unendliche Weiten

Im Oktober 2018 verschlug es mich nach Tansania. Unendliche Weiten und herrliche Tiererlebnisse erwarteten mich!

1. Tag

Arusha Nationalpark

Der erste Tag meiner Reise durch Tansania führte mich in den Arusha Nationalpark, ein Ort voller Kontraste. Fährt man zunächst noch durch tiefen Dschungel und wird von Pavianen und mit etwas Glück schwarz-weißen Colobus Affen begrüßt, geht es später hinauf auf den Rand des Ngurdoto-Kraters mit einem tollen Ausblick über die weite Ebene der Caldera. Auf einer Rundfahrt durch diese erspäht man dann die ersten Giraffen, Zebras, Wasserböcke und Gazellen. Die Momella Lakes runden diese wunderschöne Landschaftskulisse perfekt ab. Da es sich jedoch um Salzseen handelt, dienen diese nicht als Trinkwasser für die Tiere. Dieses beziehen sie aus den frischen Quellen des Mt Meru. Mein Highlight im Arusha Nationalpark war eine von einem Ranger geführte Walkingsafari - ohne Grenzen hautnah an den Tieren vorbei zu wandern ist schon ein ganz besonderes Erlebnis!

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2. Tag

Der heutige Tag steht ganz im Zeichen des Tarangire Nationalparks, bekannt für seine große Elefantenpopulation. Direkt nach Einfahrt in den Park wird man auch von einer solchen Herde am Wasserloch begrüßt, während weiterhin noch Gnus, Zebras, Gazellen und Büffel um einen herum grasen. Ein absoluter Gänsehautmoment, diese Tiere in ihrer Interaktion zu erleben.

Die Landschaft ist geprägt von Grassavanne und Baobab-Bäumen, landschaftliches Highlight ist aber sicherlich der Tarangire-Fluss, der sich seinen Weg durch die weite Ebene bahnt.

Dass wir eine Löwenfamilie mit drei Kleinen beim Trinken und Spielen beobachten konnten, war sicherlich der perfekte Abschluss für diesen Tag. In der Burunge Tented Lodge westlich des Parks direkt am Lake Burunge angekommen, konnten wir dann mit einem einmaligen Ausblick auf den See die Erinnerungen an unsere Safari genießen.

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3. Tag

Nach einer kurzen Fahrt Richtung Karatu, während derer man bereits zahlreiche Masaai beim Viehtreiben beobachten konnte, geht es dann in die Ngorongoro Conservation Area. Der Unterschied zu den Nationalparks liegt darin, dass es den Masaai erlaubt ist, hier noch auf ihre traditionelle Art und Weise zu leben. Zunächst einmal genießen wir einen atemberaubenden Ausblick auf den berühmten Ngorongoro Krater, bevor es am Kraterrand entlang in die weiten Ebenen der Conservation Area hinab geht. Hier bekommen wir zahlreiche Masaai Dörfer zu sehen. An einem von diesem halten wir an, um uns die Lebensweise dieses faszinierenden Volkes näher bringen zu lassen. Nach einer tanzreichen Begrüßung erklärt man uns Traditionen, Kultur, Bräuche und lädt uns ein, uns die Hütten einmal von innen anzusehen. Das ist eine interessante Exkursion und sollte auf keiner Tansania Reise fehlen! Die Fahrt über die raue Schotterpiste geht anschließend weiter, die recht karge, aber atemberaubend weite Landschaft immer im Blick. Bis wir schließlich das Tor der Serengeti erreichen. Nicht umsonst trägt sie den Beinamen „Endless Plains“ - das wird schon auf den ersten Metern klar. Unendliche Savannenlandschaften, wohin das Auge reicht. Der Horizont scheint keine Grenzen zu kennen. Und vor ebendiesem ist es noch einmal faszinierender, einen Geparden auf einem Felsen zu beobachten, der sein Revier aufmerksam studiert!

Auf dem Weg zum Camp kreuzen uns Elefanten, Büffel, Gnus, Zebras, Gazellen und noch sehr viele Tiere mehr. Im Kati Kati Camp angekommen, genießt man einen schönen Ausblick auf die Ebene, während man nachts den Geräuschen der Wildnis lauschen kann.

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4. Tag

Der heutige Tag gehörte ganz der Serengeti: ob ein Leopard, der sich auf seinem Baum nach seinem Frühstück ausruht, ob eine vorbeiziehende Herde Büffel, die in diesem Ausmaß sicherlich ihresgleichen sucht, ein Gepard, der im Schatten eines Dornbusches seinen Mittagsschlaf hält oder die Nilpferde, die sich im Wasser Abkühlung verschaffen - die Tierdichte in der Serengeti scheint keine Grenzen zu kennen. Wenn man dann noch ein Rudel Löwen beim Heranpirschen an eine Zebraherde beobachten kann, bleiben keine Wünsche offen. Die Löwen hatten zwar keinen Erfolg, aber die Spannung war greifbar, die Interaktion an sich zu beobachten einmalig.

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5. Tag

Schweren Herzens verabschieden wir uns von den „Endless Plains“. Zum Schluss noch einmal mit einem imposanten Löwenmännchen, das nach seinem Mahl tatsächlich wie der König der Savanne im Gras liegt, als gehöre das alles ihm allein. Ein unvergessliches Bild und ein kaum greifbares Gefühl.

Wieder zurück in der Ngorongoro Conservation Area, geht es heute in den Krater hinein. Die Fahrt 600 Meter bergab ist schon abenteuerlich, da wir jedoch vollstes Vertrauen in unseren Guide hatten, konnten wir die Aussicht in die Caldera, die immer näher rückte, vollauf genießen. Unten angelangt, bleibt man zunächst einmal sprachlos am offenen Safari-Dach stehen und genießt. Wohin der Blick auch schweift, die hohe Konzentration an Tieren ist kaum zu greifen. Den Fotoapparat kann man wegpacken, denn dieses Panorama kann man nicht auf die Linse bannen. Riesige Herden aller möglichen Arten grasen hier friedvoll nebeneinander, wohin man sieht. In der Ferne sieht man ein Nashorn, das durch die Ebene streift, eine Elefantenherde und ein Löwenrudel, das sich auf einem kleinen Hügel sonnt. Der See erscheint rosafarben, während die Flamingos ihr Bad genießen.

Die gesamte Kulisse scheint wie aus einem Bilderbuch - zurücklehnen, genießen, entschleunigen.

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6. Tag

Auf der Fahrt zurück nach Arusha lassen wir unsere Erlebnisse noch einmal Revue passieren und genießen dabei die Aussicht, während wir durch das berühmte Great Rift Valley fahren. Die Landschaft wird wieder grüner, Kaffeefelder rücken näher und in der Ferne kann man den Lake Manyara ausmachen, der sich wie ein Märchensee aus der Ebene abhebt. Ein gelungener Abschluss für eine absolut traumhafte Reise durch den Norden Tansanias!

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