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Oman - Tierbeobachtungen

Tierbeobachtungen im Oman

Vielfältiger als man denkt!

Auch wenn die erste Assoziation nicht unbedingt Tierbeobachtungen sind, hat der Oman doch eine wesentlich größere Tiervielfalt zu bieten, als man vermuten würde!

Im Oman entsteht schnell der Eindruck, die wildlebenden Esel und die Ziegen – die in den Bergregionen überall zu finden scheinen – oder die frei lebenden Kamele – die im Übrigen nie wild sind, sondern immer einen Eigentümer haben – seien die einzigen Tiere, die man hier zu sehen bekommt. Vielleicht auch noch die zahlreichen Rinderherden des Dhofar, die im Süden des Oman, hauptsächlich im Al Qara-Gebirge, auf den Hochebenen leben. Der Oman hat jedoch sehr viel mehr zu bieten!

Seltene Tiere im Oman entdecken

Die 1972 in der Wildnis bereits ausgerottete Arabische Oryx Antilope (Weiße Oryx) wurde beispielsweise im Oman mithilfe von erfolgreichen Zuchtprogrammen ausgewildert und ist nun wieder in der Wüste heimisch. Im Al Maha Naturpark, im Süden des Oman zwischen Zentralwüste und Küstengebirge gelegen, ist die Wahrscheinlichkeit, die in freier Wildbahn seltene Gazellenart anzutreffen, am größten. 

Eine weitere gefährdete Tierart ist mit viel Glück und ausschließlich im Hadschar-Gebirge, im Norden des Oman, zu finden. Der Arabische Tahr ist von ziegenähnlicher Gestalt und aufgrund seiner stämmigen Beine und breiten Hufe ein guter Kletterer. Im Gegensatz zu vielen anderen Bewohnern der trockenen Regionen sind diese Tiere allerdings auf regelmäßiges Trinken angewiesen. Die Einzelgänger, die maximal im Familienverbund – Männchen, Weibchen und Nachwuchs – unterwegs sind, sind dämmerungs- oder nachtaktiv. Diese stark gefährdete Tierart bekommen nur die wenigsten Reisenden zu sehen, da die Gesamtbevölkerung auf unter 2500 Exemplare geschätzt wird.

Mit seinen verschiedenen Regionen – von Küstenlandschaften über Wüste bis hin zu Bergen – bietet der Oman den unterschiedlichsten Spezies eine Heimat. Die meisten Tiere des Oman sind allerdings nachtaktiv, was eine Beobachtung erschwert. Aufmerksame Beobachter können in der Wüste Spuren vieler Käfer, Skorpione und auch Schlangen entdecken. Ebenfalls in der Wüste beheimatet sind die Wüstenhasen, der arabische Wolf und in den Bergen sogar vereinzelt Leoparden, die am ehesten in Dhofar anzutreffen sind. 

Im Jabel Samhan Naturreservat in Dhofar besteht die Möglichkeit, viele weitere Tiere, wie beispielsweise den Nubischen Steinbock, den Afghanfuchs oder andere Kleintiere, zu beobachten.

Vogelbeobachtungen im Oman

Trotz des heißen Klimas ist der Oman ein Eldorado für Vogelbeobachtungen: Hier sollen bis zu 80 Vogelarten fest beheimatet sein. Diverse Adlerarten sind in den Bergregionen ebenso heimisch wie verschiedene Wasservogelarten im Küstenbereich und in den Wadis. 

In den zahlreichen Bananenplantagen, auch in der Berwitza Mauus, besser bekannt als Banana Bounty, rund um Maskat, findet sich auch der Eisvogel, der vielleicht dem einen oder anderen Reisenden als Vogel des Jahres 1973 und 2009 in Deutschland bekannt ist.

Schildkröten und andere Meereswesen

Ein Highlight in den Küstenregionen des Oman sind auf jeden Fall die Schildkröten. Hier gibt es zahlreiche unterschiedliche Arten, deren Wanderung nach dem Schlüpfen vom Strand ins Meer in der Dämmerung beobachtet werden kann. Es gibt sogar Resorts mit eigenen „Turtle-Rangers“, die jeden Morgen die Strandabschnitte auf Eiablagen überprüfen und die Art feststellen. Dieser Bereich wird dann abgesperrt und sowohl die Art als auch der zu erwartende Schlupftermin werden auf einem Schild, das an der Ablagestelle angebracht wird, vermerkt.

Nicht zu vergessen sind auch die verschiedenen Walarten, die Sie mit etwas Glück bei einem Ausflug auf das Meer zu sehen bekommen. Delfine sind hier ebenfalls weit verbreitet und können oft sogar vom Strand aus beobachtet werden, wenn sie Ausflugs- oder Fischerboote begleiten. 

Auch Oman-Reisende, die nicht primär an der Tierbeobachtung interessiert sind, werden sich vielleicht an den, auch als „Doktorfisch“ bekannten, Garra rufa erfreuen. Diese sind in den meisten Wadis beheimatet und bieten eine natürliche Pediküre während der Reise, sofern man seine Füße ruhig ins Wasser hält.


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